
MaBV-Ratgeber für Bauträger: Voraussetzungen, Ratenplan und Abrechnung
MaBV für Bauträger: Fälligkeitsvoraussetzungen nach § 3 Abs. 1, die Raten nach § 3 Abs. 2 und wie Sie Ratenabruf und Rechnung ohne Nebenlisten führen.
Jeder Einkaufsvertrag gehört in kanbau zu einem Projekt und über das Gewerk zu einer Kostengruppe. Angebote, Leistungsverzeichnis, Nachträge, Abzüge, Unterlagen und Rechnungen laufen am Vertrag zusammen – bis zu den Trendkosten und zum Rest, der noch abzurechnen ist.
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Enthalten in: Standard
Angebote der Bieter vergleichen, verhandeln und den Zuschlag erteilen – der Vertrag übernimmt Partner, Nachlass und Termine (Advanced).
Das Gewerk legt Kostengruppe, Aufwandskonto und Kostenstelle fest – die Vergabe steht sofort in der Kostenübersicht.
Fortlaufende Nummer, eigener LV-Bereich und eigene Phasen für jeden Nachtrag; der Gesamtauftrag wächst nachvollziehbar mit.
Das Summenschema rechnet vom Gesamtauftrag über Nachlass, Standardabzug und Skonto bis zu den Trendkosten.
Abgelaufene oder fehlende Freistellung, §13b-Bescheinigung, Haftpflicht und Unbedenklichkeit erscheinen als Hinweis am Vertrag.
Abgerechnet, Rest und Leistungsstand je Vertrag; schlussgerechnete Verträge erkennt kanbau an den Rechnungen.
Bieter erfassen, Angebote vergleichen, verhandeln und den Zuschlag erteilen (Advanced) – oder den Vertrag direkt aus dem PDF anlegen.
Leistungsverzeichnis aus GAEB oder Excel laden, vertragliche Abzüge aus den Stammdaten übernehmen.
Den Hauptauftrag prüfen und buchen; die Vergabe steht in der Kostenübersicht der Kostengruppe.
Nachträge mit eigener Nummer anlegen, prüfen und buchen; Gesamtauftrag und Trendkosten ziehen mit.
Eingangsrechnungen kumuliert gegen den Vertrag prüfen; Rest und Leistungsstand stehen in der Vertragsliste.
Ein Bauvorhaben besteht aus vielen Einzelvergaben: Rohbau, Fenster, Elektro, Heizung, Aufzug, Außenanlagen. Jeder Vertrag hat sein eigenes Leistungsverzeichnis, eigene Abzüge und im Lauf der Bauzeit meist mehrere Nachträge. Dazu kommen Bescheinigungen des Nachunternehmers mit Ablaufdatum und Fristen nach VOB.
Liegen diese Angaben in Ordnern, Excel-Listen und der Buchhaltung verteilt, wird jede Abschlagsrechnung zur Recherche. In kanbau ist der Einkaufsvertrag das Bindeglied der Kostenseite: Projekt, Einkaufsvertrag, Eingangsrechnung, Zahlung. Über sein Gewerk gehört jeder Vertrag zu einer Kostengruppe; das Gewerk legt auch Aufwandskonto, Kostenstelle und Steuerschlüssel fest. Jede Vergabe steht so sofort in der Projektkosten-Kalkulation, und jede geprüfte Rechnung landet in der richtigen Kostengruppe.
Im Reiter „Angebote und Verhandlung“ erfassen Sie je Vergabe die Angebote mehrerer Bieter: Anfrage-, Angebots- und Verhandlungsdatum, Angebotsnummer, Betrag, Nachlass in Prozent oder als Betrag und den Endbetrag. Über der Liste steht das Budget der Vergabe, ein Angebot markieren Sie als Favorit. Mit dem Zuschlag übernimmt der Vertrag den Bieter als Vertragspartner, dazu Nachlass, Steuersatz und die Termine aus Anfrage, Angebot und Verhandlung. Ist das Leistungsverzeichnis noch leer, legt kanbau eine Pauschalposition „Auftrag gem. Angebot“ an. In der Kostenübersicht lassen sich je Kostengruppe das niedrigste, höchste, mittlere und das Favoriten-Angebot gegenüberstellen. Angebote und Verhandlung gehören zum Paket Advanced.
Ohne Ausschreibung legen Sie den Vertrag direkt an: Der KI-Assistent liest das Vertrags-PDF aus und schlägt die Angaben vor, das Budget ordnen Sie gleich bei der Anlage zu.
Das Leistungsverzeichnis gliedern Sie in Bereiche und Positionen mit Menge, Einheit, Einheits- und Gesamtpreis. Über die Datenübernahme kommen Positionen aus GAEB-XML, Excel, einem Katalog oder der Bauleiteraufstellung; als Excel laden Sie das LV wieder herunter. Optionale, entfallene und Alternativpositionen bleiben sichtbar, zählen aber nicht in die Auftragssumme. Einen Nachlass in Prozent setzen Sie je Position oder für einen ganzen Bereich.
Jeder Nachtrag erhält eine fortlaufende Nummer und einen eigenen Bereich im Leistungsverzeichnis. Hauptauftrag und Nachträge durchlaufen ihre Phasen offen, geprüft, gebucht und storniert getrennt: Ein Nachtrag kann in Prüfung sein, während der Hauptauftrag längst gebucht ist. Ist der Preis noch offen, legen Sie den Nachtrag zunächst ohne Betrag an. Wie Nachträge und Sonderwünsche der Käufer zusammenhängen, beschreibt das Nachtragsmanagement.
Das Summenschema am Vertrag rechnet in fester Reihenfolge: Hauptauftrag plus Nachträge ergibt den Gesamtauftrag. Davon geht der Nachlass ab, auf den Betrag danach der Standardabzug, auf den Rest das Skonto aus der Zahlungskondition. Das Ergebnis sind die Trendkosten – der Betrag, den der Vertrag Sie voraussichtlich kostet. Sicherheits- und Gewährleistungseinbehalte weist das Schema aus, sie mindern die Trendkosten aber nicht, denn das Geld wird nur zurückgehalten. Die Summen zeigt kanbau je Phase; in der Kostenübersicht wählen Sie, ob nur gebuchte, gebuchte und geprüfte oder alle Verträge zählen.
Die vertraglichen Abzüge – Standardabzug, Versicherung, Sicherheits- und Gewährleistungseinbehalt – legen Sie je Vertrag mit Prozentsatz oder Betrag fest, Vorlagen kommen aus den Stammdaten. Die Berechnungsart bestimmt, wann ein Abzug greift: immer, außer bei der Schlussrechnung oder nur bei der Schlussrechnung. Mit der Wahl des Vertrags übernimmt die Eingangsrechnung diese Abzüge; wie sie dort bis zum Zahlbetrag gerechnet werden, zeigt die Bau-Faktura.
Freistellungsbescheinigung, §13b-Bescheinigung, Haftpflicht und Unbedenklichkeitsbescheinigung pflegen Sie einmal an der Adresse des Nachunternehmers, jeweils mit „notwendig“ und Ablaufdatum. Ist eine notwendige Bescheinigung abgelaufen oder fehlt das Datum, zeigt der Einkaufsvertrag oben einen Hinweis, ebenso die Eingangsrechnung. Ein Klick auf das Mail-Symbol öffnet eine vorbereitete E-Mail an den Vertragspartner mit der Vertragsnummer im Betreff und der Bitte um eine aktuelle Bescheinigung. Ist an der Adresse eine Zahlungssperre eingetragen, steht auch sie als Hinweis am Vertrag.
Die Freistellung prüfen Sie direkt aus dem Vertrag online beim Bundeszentralamt für Steuern (Advanced). Welche Unterlagen zum Vertrag vorliegen, etwa SOKA-Bau oder Nachweise der Berufsgenossenschaft, hält eine Checkliste mit Datum und Datei fest; die Arten legen Sie in den Stammdaten fest. Liegen Bürgschaften für den Vertrag vor, zeigt er einen Hinweis mit Nummer und Betrag – mehr unter Bürgschaftsverwaltung.
Eingangsrechnungen mit Vertragsbezug prüfen Sie kumuliert gegen den Vertrag; das Rechnungsblatt zeigt Gesamtauftrag, Leistungsstand und Restauftrag. Rechnet ein Nachunternehmer mehr ab als beauftragt, weist die Rechnung darauf hin. In der Vertragsliste stehen je Vertrag abgerechnet, Rest und Leistungsstand: Der Rest ist die Auftragssumme mit Nachträgen minus abgerechnet, eine Überabrechnung erscheint als negativer Rest. Ob ein Vertrag schlussgerechnet ist, leitet kanbau aus seinen Rechnungen ab. Dann entfällt der Rest, und der Leistungsstand steht auf 100 %. Dasselbe gilt, wenn Sie am Vertrag „Leistung vollständig erbracht“ setzen.
Am Vertrag stehen die Termine der Vergabe: Anfrage, Angebot, Verhandlung, LV-Datum, Bindefrist und Abgabe, Vertragsdatum, VOB-Beginn und -Ende, Abnahme sowie Beginn und Ende der Gewährleistung.
Für die Liquiditätsplanung zählt der offene Betrag des Vertrags, also Auftragssumme minus bereits abgerechnet. Das Abrechnungsprofil (Verteilprofil) verteilt ihn linear vom Beginn des gekoppelten Vorgangs bis zum Zahlungstermin, nach den Raten des Vertrags oder als Schlussrechnung. Die Vorgabe kommt aus dem Gewerk, jeder Vertrag kann abweichen; beim Profil nach Raten wird ein ungedeckter Rest, etwa aus Nachträgen, zum Ende angesetzt. Den Termin liefert der Bauzeitenplan, ohne Kopplung die Vertragstermine Abnahme oder VOB-Ende.
Mängel aus dem Bautagebuch ordnen Sie dem verursachenden Einkaufsvertrag zu; das Mängelmanagement summiert die Mängeleinbehalte je Vertrag. Sonderwünsche der Käufer aus dem Verkaufsvertrag übernehmen Sie über die Bauleiteraufstellung (Advanced) als Nachtrag in Einkaufsverträge. Freigaben von Vergaben und Rechnungen bilden Sie mit Workflows ab. Die Handwerkerliste des Projekts fasst Auftragssummen, Leistungsstand, Termine und offene Mängel aller Vergaben zusammen.
Das Modul richtet sich an Bauträger und Projektentwickler, die gewerkeweise an Nachunternehmer vergeben. Die Projektleitung arbeitet mit Angeboten, Leistungsverzeichnis, Nachträgen und Terminen, die kaufmännische Leitung mit Abzügen, Bescheinigungen, Trendkosten und dem Abrechnungsstand – alle am selben Vertrag. Einkaufsverträge und Bürgschaften gehören zum Paket Standard, Angebote und Verhandlung sowie die Online-Prüfung der Freistellung zu Advanced; die Preisliste schicken wir Ihnen gern zu (Pakete und Preise anfragen).
„Die ganzheitliche Übersicht über alle Einkaufs- und Verkaufsverträge gefällt uns sehr gut. Wir haben hierdurch einen guten Überblick über die Kosten und Erlöse innerhalb der Unternehmensgruppe.“
Koray K. von der OAKWOOD REAL ESTATE GmbH, im Referenzinterview mit OAKWOOD REAL ESTATE.
Aus einem Angebot wird mit dem Zuschlag ein Einkaufsvertrag: Sie erfassen die Angebote der Bieter mit Nachlass und Terminen und erteilen einem davon den Zuschlag. kanbau übernimmt Vertragspartner, Nachlass, Steuersatz und Termine in den Vertrag. Angebote und Verhandlung gehören zum Paket Advanced.
Das Leistungsverzeichnis übernehmen Sie über die Datenübernahme aus GAEB-XML, Excel, einem Katalog oder der Bauleiteraufstellung. Optionale, entfallene und Alternativpositionen zählen nicht in die Auftragssumme; das LV lässt sich als Excel herunterladen.
Nachträge führt kanbau am Einkaufsvertrag mit fortlaufender Nummer und eigenem Bereich im Leistungsverzeichnis. Jeder Nachtrag hat eigene Phasen von offen über geprüft bis gebucht und kann zunächst ohne Preis angelegt werden.
Nachtragsmanagement →Trendkosten sind das, was ein Vertrag Sie voraussichtlich kostet: Gesamtauftrag mit Nachträgen minus Nachlass, Standardabzug und Skonto. Sicherheits- und Gewährleistungseinbehalte werden nur einbehalten und mindern die Trendkosten nicht.
Bei abgelaufener Freistellungsbescheinigung zeigt kanbau am Vertrag und an der Eingangsrechnung einen Hinweis, ebenso bei §13b-Bescheinigung, Haftpflicht und Unbedenklichkeitsbescheinigung. Die Fristen stehen an der Adresse des Nachunternehmers; die Freistellung prüfen Sie online beim BZSt (Advanced).
Belegbearbeitung und DATEV →Ein Einkaufsvertrag fließt mit seinem offenen Betrag in den Cashflow, also Auftragssumme minus bereits abgerechnet. Das Abrechnungsprofil verteilt ihn linear, nach den Raten des Vertrags oder als Schlussrechnung; den Termin liefert der gekoppelte Vorgang im Bauzeitenplan.
Liquiditätsplanung →Vorhandene Bürgschaften sehen Sie direkt am Einkaufsvertrag: Liegen für den Vertrag Bürgschaften vor, zeigt der Vertrag einen Hinweis mit Nummer und Betrag. Bürgschaften führen Sie mit Art, Betrag, Ablauf und Inanspruchnahme im eigenen Modul.
Bürgschaftsverwaltung →Alle Bereiche nutzen dieselben Daten – nichts wird doppelt erfasst.

MaBV für Bauträger: Fälligkeitsvoraussetzungen nach § 3 Abs. 1, die Raten nach § 3 Abs. 2 und wie Sie Ratenabruf und Rechnung ohne Nebenlisten führen.

Rechnungsprüfung mit externem Bauleiter: Er prüft Eingangsrechnungen in kanbau über einen Link – Einmalcode statt Konto, Stempel und Freigabe in der Prüfmappe.

kanbau hat eine MCP-Schnittstelle: Ihr KI-Assistent arbeitet direkt mit Ihren Projektdaten – Kosten erklären, Verträge lesen, Rechnungen erfassen.

30 Minuten, mit Ihren Fragen und Ihren Abläufen.
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