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Baustelle und Qualität

Bauzeitenplanung für Bauträger: Bauzeitenplan und Cashflow aus einem Termingerüst

In kanbau führen Sie den Bauzeitenplan direkt im Projekt – als Tabelle mit Gantt-Ansicht. Raten und Gewerke lassen sich an Vorgänge koppeln, damit die Liquiditätsplanung mit den Terminen der Baustelle rechnet.

Zugangsdaten zum Demo-System erhalten Sie von uns.

Ihr Nutzen

Was Sie damit erreichen

Enthalten in: Advanced

  • 01

    Plan im Projekt

    Vorgänge mit Dauer, Beginn, Ende, Kalenderwoche und Vorgängern – als Tabelle und als Gantt-Diagramm.

  • 02

    Ansicht nach Bedarf

    Jahr, Monat, Woche oder Tag; die Liste exportieren Sie als Excel.

  • 03

    Import statt Neuanlage

    Vorhandene Pläne aus MS Project, ProjectLibre oder Excel per Datei übernehmen.

  • 04

    Termine für den Cashflow

    Raten und Gewerke an Vorgänge koppeln – die Liquiditätsplanung rechnet mit den Terminen der Baustelle.

  • 05

    Termine im Kalender

    Über CalDAV stehen die Termine im Kalender von Smartphone und E-Mail-Programm.

Ablauf

So funktioniert es

  1. Plan übernehmen

    Bauzeitenplan aus MS Project, ProjectLibre oder Excel importieren oder im Projekt anlegen.

  2. Vorgänge pflegen

    Dauer, Beginn, Ende und Vorgänger festlegen; die Gantt-Ansicht zeigt die Abhängigkeiten.

  3. Koppeln

    Raten und Gewerke an Vorgänge binden – mit Anker, Versatz und Zahlungsziel; Vorlagen ordnen über einen Suchbegriff automatisch zu.

  4. Aktualisieren

    Termine anpassen und den Cashflow mit „Zahlen aktualisieren“ neu rechnen lassen.

Termine sind die Grundlage der Liquidität

Wann eine Rate fällig wird und wann ein Nachunternehmer abrechnet, hängt am Baufortschritt. Steht der Bauzeitenplan in einem eigenen Programm und die Liquiditätsplanung in einer Tabelle, muss jede Terminverschiebung zweimal nachgezogen werden. In kanbau liegt der Bauzeitenplan im Projekt und dient der Liquiditätsplanung als Termingrundlage.

Der Bauzeitenplan in kanbau

Vorgänge und Gantt-Ansicht

Der Bauzeitenplan ist eine Tabelle von Vorgängen mit Dauer, Beginn, Ende, Kalenderwoche und Vorgängern. Daneben zeigt das Gantt-Diagramm die Abfolge, wahlweise nach Jahr, Monat, Woche oder Tag. Die Liste exportieren Sie als Excel.

Import aus MS Project, ProjectLibre und Excel

Haben Sie den Plan bereits in MS Project, ProjectLibre oder Excel erstellt, importieren Sie die Datei in das Projekt. kanbau liest MS Project als .mpp, MSPDI-XML oder MPX und ProjectLibre als .pod. Übernommen werden Nummer, Name, Beginn, Ende, Dauer, Fortschritt, Vorgänger, Meilensteine und Sammelvorgänge. Sie müssen das Termingerüst nicht neu aufbauen.

Termine im Kalender

Über CalDAV gibt kanbau die Termine des Bauzeitenplans als Kalender aus. Projektleitung und Geschäftsführung sehen sie im Kalender ihres Smartphones oder E-Mail-Programms.

Kopplung an Raten und Gewerke: aus dem Termin wird ein Zahlungstermin

Für jede Rate und jeden Auftrag stellt der Cashflow dieselbe Frage: Wann fließt das Geld? Die Antwort kommt aus dem Bauzeitenplan. Koppeln lassen sich Raten aus Verkaufsverträgen, Raten aus Einkaufsverträgen sowie Einkaufsverträge und Gewerke. Jede Kopplung verweist auf einen Vorgang.

Anker, Versatz und Zahlungsziel

Drei Angaben machen aus einem Vorgang einen Termin im Cashflow:

  • Anker: Beginn oder Ende des Vorgangs. Standard ist das Ende, denn eine Rate wird in der Regel fällig, wenn ein Bauabschnitt fertig ist.
  • Versatz: eine Anzahl Tage ab dem Anker, positiv oder negativ. Anker plus Versatz ergeben das erwartete Rechnungsdatum.
  • Zahlungsziel: die Frist zwischen Rechnung und Zahlung. Bei Verkaufsverträgen verwendet kanbau das Zahlungsziel des Vertrags, ohne Angabe 14 Tage. Beim Einkauf gilt das Zahlungsziel des Einkaufsvertrags, sonst das Standard-Zahlungsziel des Gewerks, sonst ebenfalls 14 Tage. Rechnungsdatum plus Zahlungsziel ergeben das erwartete Zahlungsdatum. Mit diesem Termin rechnet der Cashflow.
Beispiel: vom Vorgang zum Zahlungstermin
  1. Vorgang Rohbau EG bis 2. OG, Ende am 30. Juni
  2. Anker: Ende Gezählt wird ab dem Vorgangsende.
  3. Versatz: + 10 Tage positiv oder negativ möglich
  4. Erwartete Rechnung am 10. Juli
  5. Zahlungsziel: + 14 Tage aus dem Verkaufsvertrag
  6. Zahlung im Cashflow am 24. Juli

Ein Rechenbeispiel

Die folgenden Zahlen sind Beispieldaten. Der Vorgang „Rohbau EG bis 2. OG“ endet laut Plan am 30. Juni. Die Rate für die Rohbaufertigstellung ist mit dem Anker „Ende“ und einem Versatz von 10 Tagen an diesen Vorgang gekoppelt, der Verkaufsvertrag sieht 14 Tage Zahlungsziel vor. kanbau erwartet die Rechnung also am 10. Juli und den Zahlungseingang am 24. Juli.

Meldet die Bauleitung drei Wochen Verzug und verschieben Sie das Vorgangsende auf den 21. Juli, rechnet kanbau beim nächsten Aktualisieren mit der Rechnung am 31. Juli und mit der Zahlung am 14. August. Hängt der Einkaufsvertrag des Rohbauers am selben Vorgang, verschiebt sich sein erwarteter Abfluss im selben Zug. Zufluss und Abfluss bleiben so auf derselben Zeitachse.

Wahrscheinlichkeit

Nicht jede erwartete Zahlung ist gleich sicher. Für Raten aus Verkaufsverträgen und für Positionen im Zahlungsplan des Projekts hinterlegen Sie eine Wahrscheinlichkeit in Prozent. Die Prognose rechnet mit dem gewichteten Betrag, also Betrag mal Wahrscheinlichkeit. Für Einheiten, die noch nicht verkauft sind, setzt kanbau die erwarteten Erlöse ebenfalls gewichtet an. Auf der Einkaufsseite rechnet kanbau mit 100 Prozent: Ein beauftragter Nachunternehmer wird bezahlt.

Verteilung bei Einkauf und Gewerken

Ein Einkaufsvertrag wird selten in einer Summe bezahlt. Wie sich der offene Betrag – Auftragssumme minus bereits abgerechnet – über die Zeit verteilt, bestimmt das Verteilprofil, in kanbau das Abrechnungsprofil. Die Vorgabe kommt aus dem Gewerk, jeder Vertrag kann davon abweichen:

  • Linear: gleichmäßig auf die Monate vom Beginn des Vorgangs bis zum Zahlungstermin.
  • Meilensteine: nach den Raten des Einkaufsvertrags. Bereits Abgerechnetes deckt die Raten der Reihe nach; ein ungedeckter Rest, etwa aus Nachträgen, wird zum Ende angesetzt.
  • Schlussrechnung: ein Betrag zum Zahlungstermin.

Für Gewerke, die kalkuliert, aber noch nicht vergeben sind, fließt die Differenz aus Kalkulation und Vergabe als erwarteter Abfluss ein. Wie die Profile im Cashflow aussehen, zeigt die Seite Liquiditätsplanung.

Automatische Zuordnung über Gewerk und Ratenplan

Damit Sie nicht jede Rate einzeln koppeln müssen, tragen Gewerke und Ratenzahlungspläne einen Suchbegriff für Vorgangsnamen, zum Beispiel „Rohbau“ oder „Dach“. Darüber ordnet kanbau Verträge und Raten dem passenden Vorgang zu und übernimmt den hinterlegten Standard-Anker und -Versatz. Neue Verkaufsverträge erben Vorgang, Anker, Versatz und Wahrscheinlichkeit aus dem Zahlungsplan des Projekts. Steht ein Datum fest, etwa weil ein Termin vertraglich vereinbart ist, fixieren Sie es; kanbau rechnet es dann nicht neu.

Ohne Kopplung

Fehlt die Kopplung an einen Vorgang, greift kanbau auf andere Termine zurück. Bei Einkaufsverträgen sind das die Vertragstermine Abnahme oder VOB-Ende plus Versatz, sonst die Projekttermine Abnahme oder Fertigstellung. Bei Verkaufsverträgen ist es der Notartermin plus eine Pauschale. Findet kanbau keinen Termin, setzt es das heutige Datum an und zeigt eine Warnung. Ein Klick auf die Warnung führt zum betroffenen Datensatz, damit Sie die Kopplung nachholen.

Wann der Cashflow neu rechnet

Der Cashflow rechnet auf einem gespeicherten Stand. Mit „Zahlen aktualisieren“ lassen Sie ihn neu berechnen, wahlweise für Ist und Plan, nur Ist oder nur Plan. Zusätzlich läuft jede Nacht eine Berechnung. Eine Änderung am Bauzeitenplan wirkt also beim nächsten Aktualisieren, spätestens über Nacht. So hängen MaBV-Raten und Abschläge der Nachunternehmer an derselben Zeitachse.

Termine im Projekt und auf der Baustelle

Neben dem Bauzeitenplan führt das Projekt feste Termine wie Projektbeginn, Baubeginn, Baugenehmigung und Fertigstellung sowie ein Projektteam mit festen Rollen. An den Projekteinheiten stehen Termine wie Abnahme, Gewährleistung und Schlüsselübergabe, an den Einkaufsverträgen die Fristen der Vergabe von der Anfrage über VOB-Beginn und -Ende bis zur Abnahme. So liegen die Termine eines Vorhabens an einer Stelle: das Termingerüst im Bauzeitenplan, die vertraglichen Fristen an den Verträgen.

Was auf der Baustelle tatsächlich passiert, dokumentieren Sie im digitalen Bautagebuch: Begehungen mit Datum, Wetter, anwesenden Firmen und Fotos. Grundrisse aus der Werkplanung dienen dort zur Verortung von Protokolleinträgen.

Für wen die Bauzeitenplanung gedacht ist

Die Bauzeitenplanung richtet sich an Bauträger und Projektentwickler, die ihre Liquidität an den Baufortschritt binden wollen. Wer Raten nach MaBV abruft und Nachunternehmer nach Leistungsstand bezahlt, braucht für beide Seiten dieselbe Zeitachse. Projektleitung und kaufmännische Leitung arbeiten so mit demselben Plan: die Projektleitung pflegt die Vorgänge, die kaufmännische Leitung sieht die Wirkung in der Prognose. Den gesamten Funktionsumfang finden Sie auf der Seite Bauträgersoftware kanbau.

Paket

Die Bauzeitenplanung gehört zum Paket Advanced; die Preisliste schicken wir Ihnen gern zu (Pakete und Preise anfragen).

Aus der Praxis

„Wir halten Bauzeitpläne, Grundrisse und 3D-Modelle aktuell. Besonders bei Baubesprechungen im Baustellenbüro ist das eine enorme Erleichterung.“

Manuel Fritz von der FUXZONE Projektentwicklung GmbH über die Bautechnik in kanbau, im Referenzinterview mit FUXZONE.

Bauzeitenplanung in einer Demo ansehen

Häufige Fragen

  1. Einen vorhandenen Bauzeitenplan importieren Sie per Datei aus MS Project (.mpp, MSPDI-XML, MPX), ProjectLibre (.pod) oder Excel. Übernommen werden Nummer, Name, Beginn, Ende, Dauer, Fortschritt, Vorgänger, Meilensteine und Sammelvorgänge; danach pflegen Sie die Vorgänge in kanbau weiter.

  2. Der Bauzeitenplan ist die Termingrundlage für den Cashflow in kanbau. Raten und Gewerke koppeln Sie an Vorgänge; verschiebt sich ein Vorgang, rechnet die Prognose beim nächsten Aktualisieren mit dem neuen Termin.

  3. Den Zahlungstermin berechnet kanbau aus Anker, Versatz und Zahlungsziel. Anker ist Beginn oder Ende des Vorgangs, standardmäßig das Ende; plus Versatz in Tagen ergibt sich das erwartete Rechnungsdatum, plus Zahlungsziel das erwartete Zahlungsdatum im Cashflow.

    Belegbearbeitung und DATEV →
  4. Die Wahrscheinlichkeit gewichtet erwartete Erlöse: Die Prognose rechnet mit Betrag mal Wahrscheinlichkeit. Sie gilt für Raten aus Verkaufsverträgen und Positionen im Zahlungsplan des Projekts; Einkauf rechnet mit 100 Prozent.

    MaBV-Ratenplan →
  5. Ohne Kopplung an einen Vorgang nimmt kanbau andere Termine: beim Einkauf Abnahme oder VOB-Ende des Vertrags, sonst Abnahme oder Fertigstellung des Projekts, beim Verkauf den Notartermin plus Pauschale. Fehlt auch das, setzt kanbau das heutige Datum an und zeigt eine Warnung mit Absprung zum Datensatz.

  6. Eine Terminverschiebung wirkt im Cashflow beim nächsten Aktualisieren, spätestens nach der nächtlichen Berechnung. Mit „Zahlen aktualisieren“ lösen Sie die Berechnung sofort aus; fixierte Daten rechnet kanbau nicht neu.

    Liquiditätsplanung →
  7. Die Termine des Bauzeitenplans gibt kanbau über CalDAV aus. So erscheinen sie im Kalender Ihres Smartphones oder Ihres E-Mail-Programms.

  8. Die Bauzeitenplanung gehört zum Paket Advanced.

    Pakete und Preise anfragen →
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